Arbeitslos? Der „sinnvolle“ Beruf!
Der Filmregisseur und Schauspieler Manfred Mertz (gehörlos) hat mit seinem Film “Still-Leben” ein sehr spezielles Kunstprojekt geschaffen, da es von Gehörlosen in Gebärdensprache für Gehörlose gedreht wurde. “Still–Leben” (Start im Sommer 2008) ist aber nicht nur für Hörgeschädigte Interessant, sondern auch für hörende Filmliebhaber.
Manfred Mertz wurde von Judith Göller (Gehörlosenblog) interviewt. U.a. stellte sie die Frage: Wann und wie hat dein Interesse an der Schauspielerei begonnen? Seine Antwort war u.a.:
„Als ich ca. 14 Jahre alt war, fragte mich mein Lehrer, welchen Beruf ich später ergreifen wolle. Ich antwortete: „Ich will Schauspieler werden.“ Mein Lehrer sagte damals, das sei aufgrund meiner Gehörlosigkeit nicht sinnvoll.“
Es wurde genug in diesem Blog darauf hingewiesen, dass es sinnvoller ist, das beruflich zu machen, wozu man berufen ist. Es geht also um den ganz persönlichen Traumberuf, also um eine Arbeit, nach der ein brennendes Verlangen besteht. Nur so findet man das wahre berufliche „Glück“.
Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass es auch Behinderte schaffen können. Weitere Beispiele folgen. Und…. überlegen Sie doch einmal: „Vielleicht kann ich mein Hobby zum Beruf machen?“















