Gefeuert ? Was nun ?

Im „stern“ (19/2009) gab es mehrere Seiten einen Artikel über das Märchen vom Kündigungsschutz, mit den weiteren Überschriften auf der Titelseite

Gefeuert?

Warum Millionen um ihre Jobs fürchten müssen
Furcht ist der schlechteste Ratgeber in allen Dingen! Da Sie aber hier bei mir gelandet sind, können Sie sich abheben von den anderen Orientierungslosen, die ihre Arbeit los geworden sind oder sich gerade in der Angstphase befinden, …..denn auch für Sie kann es heißen – wenn Sie nur wirklich wollen:

Nie wieder arbeitslos!

Es ging in dem Artikel um eine Marketing-Direktorin, die innerhalb von zehn Minuten an die Luft gesetzt wurde: „14 Jahre in zehn Minuten ausgelöscht“. Desweiteren wurde von einem Fernfahrer berichtet, der nach 29 Jahren entlassen wurde.

Weiterhin zeigte der „stern“ Irrtümer auf, die heute noch in vielen Köpfen der arbeitenden Menschen im Kopfe schwirren (hier nur die Überschriften):

Irrtum Nr. 1

Meinem Unternehmen muss es sehr schlecht gehen, bevor es mich betriebsbedingt entlassen kann.

Irrtum Nr. 2

Wenn der Arbeitsplatz doch weg ist, habe ich Anspruch auf eine ordentliche Abfindung.

Irrtum Nr. 3

Die jungen und fitten Mitarbeiter trifft es immer zuerst – wer länger dabei ist oder Kinder hat, ist automatisch besser geschützt.

Irrtum Nr. 4

Bestimmte Personengruppen wie ältere Arbeitnehmer, Behinderte, Männer oder Frauen in Elternzeit sind unkündbar.

Irrtum Nr. 5

Wenn ich vor Gericht gewinne, bekomme ich meinen Job zurück.

Kommen wir gleich zum gewonnenen Prozess gegen den Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer hat ihn zwar gewonnen, aber im Endeffekt doch verloren! Warum? Weil das Arbeitsverhältnis dauerhaft zerrüttet ist! Glauben Sie im Ernst, dass dieser Arbeitsplatz sicher ist? Sicherlich nicht! Und es kann Ihnen passieren, dass Sie nur eine Arbeit bekommen, die Sie nicht mehr ausfüllt und Sie unterfordert sind!

Unter Irrtum Nr. 4 kam eine Immobilienkauffrau (38) zu Wort, die das einzige Richtige machte und nicht allzu lange darum getrauert hat: „Der liebe Gott schlägt dir eine Tür vor der Nase zu und öffnet eine andere.“ Im Juni tritt sie ihre neue Stelle an: bei der Konkurrenz.

Doch leider liegt die gute Immobilienkauffrau Cornelia voll daneben, wenn Sie behauptet, dass der sogn. liebe Gott ihr die Arbeit weggenommen hat! Ist Gott etwa lieb, wenn er die Arbeit wegnimmt? Gott ist immer ein Geber, aber niemals ein Nehmer! Er ist auch kein Arbeitnehmer, sondern immer ein Arbeitgeber.

Hochinteressant ist auch der große Artikel über das Einmaleins der Kündigung: Es ging um die personenbedingte, verhaltensbedingte, betriebsbedingte Kündigung und um den Sozialplan.

Versuchen Sie alle Ihre Rechte durchzusetzen. Behalten Sie aber stets Ihre ganz persönlich Zukunft im Auge!

Und beachten Sie bitte:

Liebe und Leidenschaft in dem, was Sie tun,
sichert Ihre Lebensexistenz am effektivsten.

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