Gratis-Styling für Arbeitslose

In „Bild der Frau“ 16/08 ging es um den Friseurmeister Robert Budzinski (38) aus München-Schwabing, der Arbeitslosen kostenlos die Haare schneidet. Sein Kollege schminkt Kunden typgerecht und ein Profifotograf macht dann im Fotostudio Bewerbungsbilder. 170 Euro ist so eine Rundumbehandlung wert. Die Kunden müssen sich anmelden und zum Termin ihren Arbeitslosenbescheid mitbringen!

„Bild der Frau“: “Einmal im Monat bieten die BUDZ-Friseure ihren Gratis-Service an. Manuela (29) zum Beispiel war schon da. Seit einem halben Jahr ist die gelernte Bürokauffrau auf Jobsuche: „Ich finde die Idee super, fühle mich hier richtig wohl! Mit der tollen Frisur und den Bildern traue ich mich jetzt neu durchzustarten!“ In Roberts Gästebuch schreibt sie: „Ich fühle mich wirklich wie ein neuer Mensch!“

„Neuer Schnitt, neues Selbstbewusstsein“ kann man neben dem Bild von Robert mit seiner Kundin lesen!

Wenn man auf Arbeitssuche ist, und die äußere Erscheinung stimmt, dann trauen Sie sich auch neu durchzustarten, wie Manuela (s.oben)! Und unter So bewerben Sie sich richtig kann man folgendes lesen:

“Der erste Job, eine Arbeit, die Spaß macht, die große Karriere – wer im Beruf durchstarten möchte, braucht nicht nur gute Zeugnisse, sondern auch eine ordentliche Bewerbung!”

Und dazu gehört auch das äußere Styling. Es muss noch einmal ganz deutlich hervorgehoben werden, was auch einer der Karrieretipps von Dieter Bohlen ist: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Und unter Neuer Job: Bewerbung und Einstieg lesen wir:

Keine zweite Chance für einen ersten Eindruck: Wer beim ersten Gespräch unangenehm auffällt, für den gibt es in der Regel keine zweite Chance. Denn wir beurteilen Menschen in den ersten drei bis fünf Sekunden…..“

Nun, das Gratis-Styling für Arbeitslose gibt es zur Zeit nur in München. “Glückliche Arbeitslose“, die da wohnen! Aber wie das so ist, wird es sicherlich auch bald Nachahmer in anderen Städten geben, denn gleichzeitig ist das auch eine gute Werbung für`s Geschäft!

Sicherlich sind 170 Euro für einen Arbeitslosen eine Menge Geld. Aber dieses Beispiel sollte verdeutlichen, dass man schon ein bisschen mehr für das Äußere investieren sollte. Und dieses „Bisschen mehr“ kann schon eine neue Arbeitsstelle bedeuten.

Und wenn dann auch noch die innere Einstellung (das innere Styling) richtig ist und wenn man die weiteren Grundlagen für die Jobsuche in dem Buch Nie wieder arbeitslos kennt – und auch in die Tat umsetzt - , was soll da noch schief laufen?

Eine Reaktion zu “Gratis-Styling für Arbeitslose”

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