Arbeitslos! Wer soll es wissen?

Alle! Es gibt hin und wieder Berichte in den Zeitschriften, dass Menschen, die arbeitslos geworden sind, dies verheimlichen. Leider! So bringen diese sich selbst um eine neue Arbeitsstelle! Wenn man also arbeitslos wird, dann sollten es so viele Menschen, wie möglich erfahren. Dadurch entsteht mit Sicherheit eine höhere Chance wieder Arbeit zu finden, als Schweigen oder was viel schlimmer ist: Heimlichtuerei!

So gibt es Mitmenschen, die so tun, als ob nichts geschehen wäre (sie sind jedoch arbeitslos geworden) und gehen scheinbar mit Aktentasche usw. zur Arbeit? Ja,wie soll der- oder diejenige jemals wieder Arbeit finden? In der Zeitschrift „Frau im Trend“ 50/07 gab es unter „Experten informieren – Sie fragen wir antworten“ folgendes zu lesen:

“Mein Freund ist arbeitslos. Ich erfuhr durch einen Zufall, dass mein Freund seit drei Monaten keinen Job mehr hat. Er verläßt jeden Tag das Haus und sagt, er geht in die Firma. Warum hat er mir nicht erzählt, dass er seine Arbeit verloren hat?”
Die Antwort der Expertin: „Viele Menschen, die ihre Arbeit verlieren, verheimlichen die Situation. Scham und Verunsicherung sind so groß, dass sie nicht darüber sprechen können. Suchen Sie vorsichtig – vor allem ohne Vorwurf – ein Gespräch mit Ihrem Freund, bieten Sie ihm Ihre Hilfe an. Versichern Sie ihm, dass Sie zu im halten werden.“

Drei wichtige Aspekte wurden hier gleich auf den Punkt gebracht: Gespräch suchen, Hilfe anbieten, zum Partner halten! Und das alles ohne Vorwürfe! Vorwürfe: Das ist das Letzte, was ein Arbeitsloser gebrauchen kann !!!

Also zunächst – als aller erstes - den Partner aufklären, was los ist. Dann zusammentun, besprechen, was zu machen ist. Nach vorne blicken! Die Vergangenheit heißt „Vergangenheit“! Warum? Weil diese Zeit vergangen ist! Daran gibt es nichts mehr zu ändern!

Das einzige, was zu ändern ist: Die Zukunft! Doch ein (kurzer) Rückblick kann nicht schaden, um zu klären: Was habe ich falsch gemacht? Was lief da schief? Warum habe ich falsch reagiert? So oder ähnlich, usw. usw. Aus Fehlern kann man lernen! Nur ein zweites Mal sollte man diese nicht begehen!

Es gibt immer eine Chance. eine zweite Chance: Siehe auch den letzten Beitrag vom 2. Januar 2008! Diese Chance wächst u.a. auch, wenn viele (von uns ausgewählte) Menschen von meiner Arbeitslosigkeit erfahren! Sicherlich gibt es Menschen, die nicht unbedingt erfahren müssen, was zur Zeit mit uns los ist. Das sollten wir dabei berücksichtigen, wenn es heißt: Alle sollen es wissen!

Und: Eine Partnerschaft sollte u.a. aus gegenseitiges Vertrauen bestehen, sonst geht diese leicht in die Brüche. Wenn also der andere nicht weiß, was mit ihm los ist (hier: arbeitslos) oder der eine weiß nicht, was der andere verdient, wo ist da die Vertrauensbasis?

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