Frauen und Bewerbung
In den BNN (Badische Neueste Nachrichten) gab es gestern folgenden Artikel:
„Egal ob eine Frau sich wie etwa Hillary Clinton um ein politisches Amt bewirbt oder aber einfach um einen neuen Job: Sie sollte stets die Ruhe bewahren. Wenn Männer in einem Bewerbungsgespräch die Nerven verlieren, wird dies nach einer US-Studie akzeptiert oder sogar belohnt. Brausen dagegen Frauen in einer solchen Situation auf, wird dies stets zu ihrem Nachteil ausgelegt.
„Eine wütende Frau verliert an Status, ganz gleich in welcher Position sie ist“, sagt die Psychologin Victoria Brescoll von der Universität Yale. In der Studie sahen die Teilnehmer Videos, in denen Männer und Frauen sich in einem Bewerbungsgespräch vorstellten. Erklärten Frauen den Grund für ihren Ausbruch, so wurden sie übrigens weniger harsch beurteilt.“
So weit der Artikel. Die Damen sollten das also zur Kenntnis nehmen. Andererseits handelt es sich um eine US-Studie, aber wie schnell können solche Situationen über den großen Teich zu uns gelangen…..
Wiederum ist es ja merkwürdig, bei einem Bewerbungsgespräch aufbrausend oder wütend zu werden oder gar die Nerven zu verlieren !!! ??? ……und dafür auch noch belohnt zu werden ???
Mit Ruhe zum Bewerbungsgespräch zu gehen, sollte ja die Voraussetzung sein, in Verbindung mit optimaler Zuversicht diesen Arbeitsplatz zu erhalten! Andernfalls kann man gleich zu Hause bleiben. Würden Sie als Chefin jemanden einstellen, der schon beim Bewerbungsgespräch seine Nerven verliert?















