Arbeitslos? Depressiv? Wer hilft? (1)

Durch Arbeitslosigkeit kann man auf dem bisherigen Lebenswege ganz schnell ins Schleudern geraten. Dieser Schleudervorgang kann etlichen Menschen bis zum Selbstmord treiben: Depressionen in höchster Vollendung!

Depressive Menschen erhalten dann oft gutgemeinte Ratschläge, werden zu Fachleuten geschickt oder versuchen selbst aus diesem Leben „in der Hölle“ wieder herauszukommen! Nicht selten kommt es dann vor, dass man auf der sogn. schiefen Bahn landet! Schauen wir uns als Beispiel Fritz Wepper an. In der „FREIZEITWOCHE“ 9/08 lesen wir dazu folgende Überschriften:

Fritz Wepper – Ein tragischer Schicksalsschlag warf ihn aus der Bahn. – Der Selbstmord seiner Jugendfreundin schlug wie eine Bombe in sein Leben ein. Orientierungslos ließ sich der Schauspieler auf ein gefährliches Experiment ein.

„FREIZEITWOCHE“: „Fritz Wepper verfiel in eine tiefe Traurigkeit: „Es war mir alles so unerklärlich. Man muss vor Depressionen wirklich aufpassen. Sie sind so zerstörend. Dieser Schicksalsschlag warf mich aus der Bahn, machte mich fassungslos und schlug wie eine Bombe in mein Leben ein.“

Obwohl Fritz Wepper damals schon ein gefragter Jungstar war, sagt er selbst: „Mein eigener Lebensweg war längst nicht klar. Es gab noch so viele Fragezeichen. Eine Phase, in der ich orientierungslos war.“…..

„Ich begann, meine Träume aufzuzeichnen und mich zu beobachten.“ Und welche Folgen hatte dieses Selbsthilfe-Experiment für ihn? „Jede Spontanität ging verloren. Ich saß ständig neben mir und analysiert. Das wurde regelrecht zur Manie. Mit der Folge, dass ich noch unsicherer wurde……“

Soweit Fritz Wepper in der „FREIZEITWOCHE“. Wie zu sehen ist, haben oder hatten auch sogn. Promis Schwierigkeiten in ihrem Leben. Die Probleme von Fritz Wepper lassen sich auch leicht auf einen Arbeitslosen übertragen.

Es geht um: „Schicksalsschlag wirft mich aus der Bahn ….orientierungslos….. alles so unerklärlich…. Depressionen…. fassungslos …. Lebensweg ist nicht klarviele Fragezeichen.“

Um erst gar nicht arbeitslos zu werden und in eine solche depressive Phase hineinzukommen, ist es äußerst wichtig zu erkennen, dass man Vorsorge treffen muß! Viele Menschen gehen zur Krebsvorsorge, aber ist schon einmal jemand zur Arbeitslosenvorsorge gegangen? Geht auch nicht! Weil es so etwas offiziell gar gibt!

Was nützt auch die beste Arbeitslosenversicherung, wenn man trotz dieser Versicherung nach Verlust keine Arbeit wieder hat! Durch eine Krankenversicherung wird man ja auch nicht wieder gesund, um es einmal von der Seite zu betrachten!

Nochmals: Um erst gar nicht arbeitslos zu werden und damit depressiv, sollte man sich …vorher… informieren, was Sache ist, wenn es einmal soweit ist. Erst dann ist man nicht mehr orientierungslos! Orientierungslos – schweres Los!

Fritz Wepper stellte in einem anderen Zusammenhang einem Psychologen folgende Frage: „Was würdest du normalen Menschen raten?“ Seine Antwort: „Nimm dich selbst nicht so wichtig, aber sei dir bewußt, dass es ohne dich nicht geht.“ Fritz Wepper hat es sich zu Herzen genommen…..!

In dem nächsten Beitrag geht es dann zur Sache, und Sie finden die Antwort auf die Frage: „Ich bin depressiv! Wer hilft mir?“

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