Mein Hobby ist mein Job

Zsolt Erdei, Boxer, Halbschwergewichtler aus Ungarn, hatte am 24.11.07 seinen WM-Gürtel gegen Tito Mendoza aus Panama verteidigt.

ZDFonline fragte ihn u.a.: „Muss man ein Fan seines Sports sein, wenn man ihn wirklich erfolgreich betreiben will?“

Erdei: „Am Anfang schon. Als ich mit zehn Jahren mit dem Boxen angefangen habe, war ich wirklich ein Fan. Das Boxen hat mich derart fasziniert, dass ich es kaum beschreiben kann. Ich habe praktisch dauernd trainiert. In den letzten Jahren ist das anders geworden. Ich bin immer zwar noch leidenschaftlich, aber irgendwie weiser geworden. Nach 23 Jahren Boxen höre ich heute mehr auf meinen Körper.“

ZDFonline: „Weil Boxen mittlerweile Ihr Beruf geworden ist?“

Erdei: „Nein, mein Hobby ist mein Job. Als Kind habe ich das natürlich ganz anders gesehen, weil es nur mein Hobby war. Aber heute lebe ich davon und muss meine Familie ernähren.“

So weit Zsolt Erdei. Mit dem Hobby die Familie ernähren? Offiziell funktioniert das bei einem Boxer sicherlich besser wie z.B. bei Zsolt Erdei. „Inoffiziell“ aber auch bei denen, die jetzt arbeitslos sind! Also bei den Arbeitslosen, die eingeweiht sind, in die Lebensgesetze…. und diese auch positiv anwenden.

Es geht, wie immer, darum, das Meiste aus sich herauszuholen, was in einem steckt! Doch was tatsächlich verborgen (innen) noch brach liegt, das kann ganz schön lange dauern, bis es auch entdeckt wird, von uns selbst! Zsolt Erdei hat es schon mit zehn Jahren gespürt, was in ihm schlummert.

Und eben diese schlummernden Kräfte bzw. Talente stecken in jedem von uns! Nur ist es so, dass diese bei einem Menschen früher und bei dem anderen später entdeckt werden. Sind diese erst einmal entdeckt und damit geweckt, ja, dann hat man seine wahre Berufung gefunden. Und mit dieser Berufung, mit diesem Beruf, kann man auch andere Menschen glücklicher machen, indem man mit seinem ureigensten Talent zum Spezialisten wird.

Deshalb bietet sich eine Arbeitslosigkeit auch an, einmal in sich ganz hineinzulauschen und um sich zu fragen, was ich schon längst einmal machen wollte und was mir auch wirklich Spaß macht! Und wenn ich das herausgefunden habe, dann bin ich auch viel glücklicher, was sich sicherlich auch auf andere auswirkt!

ZDFonline fragte Zsolt Erdei (s.oben): „Muss man ein Fan seines Sports sein, wenn man ihn wirklich erfolgreich betreiben will?“ Seine Antwort u.a.: „Das Boxen hat mich derart fasziniert, dass ich es kaum beschreiben kann. Ich habe praktisch dauernd trainiert….“

Wenn Sie sich also (egal wie alt) für etwas derart faszinieren…. und vor allem sich nicht vom geistigen Sperrmüll, wie TV-Krimis usw. infizieren lassen, dann kann auch Ihr Hobby zum Beruf bzw. Job werden, und Sie sind dann jemand, der sich für eine Sache begeistert. So werden Sie ein Fan Ihres Traum-Berufes und dann kommen „Fans“ zu Ihnen, weil Sie eine gefragte Spezialisten oder ein gefragter Spezialist geworden sind….

Das alles hört sich so einfach an! Ist es zwar auch, nur gehört dazu eine ganze Portion Disziplin und Durchhaltevermögen, denn nicht der Anfang ist schwer, sondern das Durchhalten…. und die eigene „Komfortzone“ verlassen, sonst ist man verlassen…..

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