Nach zwei Jahren Jobsuche…..
…..und 100 Bewerbungen. Sabine (52): „Endlich kann ich wieder beweisen, was ich kann“
Aussortieren zu werden tut weh. Auch wenn die Chancen für den WIEDEREINSTIEG gering sind, lohnt es sich zu kämpfen
So die Überschriften in „Frau von Heute“ vom 16.Mai 2008. „Frau von Heute“: „Sie suchen eine Anstellung? In Ihrem Alter?“ Die Worte des Arbeitsberaters fühlten sich an wie ein harter Schlag ins Gesicht. Hart und herzlos. Sabine M. War 48 Jahre alt und hatte gerade ihren Job verloren, nicht jedoch den Glauben an sich selbst.“
Schon diese wenigen Zeilen enthalten 2 Erfolgsformeln gegen die Arbeitslosigkeit:
- Auch wenn die Chancen für den WIEDEREINSTIEG gering sind, lohnt es sich zu kämpfen
- Job verloren, nicht jedoch den Glauben an sich selbst.
Bevor Sabine wieder einen Job fand, musste sie vers. Erniedrigungen über sich ergehen lassen. Wie viele Arbeitslose geben doch schon nach der ersten auf?
„Frau von Heute“: „Nach 20 Jahren Arbeit in einer Anwaltskanzlei hatte sich ihr Chef im Juli 2004 zur Ruhe gesetzt. Der junge Nachfolger brachte seine Frau als Sekretärin gleich mit, für Sabine gab es plötzlich keine Verwendung mehr. Eine traurige Erfahrung.“
Und weiter „Frau von Heute“: „Richtig erniedrigend wurde aber erst der Besuch beim Arbeitsamt. Die Bayerin war bei Weitem nicht die Älteste in der Warteschlange. „Aber gerade die Tatsache, dass so viele junge Menschen ohne Job da standen, machte mir große Angst vor meiner eigenen Zukunft“, sagt die heute 52jährige. „An diesem Vormittag fiel für mich die Welt in Schutt und Asche.“
„Und trotzdem nahm sie all ihren Mut zusammen und klapperte die umliegenden Kanzleien nach einer freien Stelle ab. Erfolglos! Die meisten Anwälte machten keinen Hehl daraus, dass sie im Zweifelsfall einer jüngeren Bewerberin den Vorzug geben würden. „Einer sagte mir sogar knallhart, dass er mir eine solche Belastung in meinem Alter nicht mehr zutrauen würde“, ärgert sich die lebenslustige Frau noch heute.“
Mehr als 100 Bewerbungen verschickte sie und von überall her regnete es Absagen! Und dann geschah das Ungewöhnliche! Die Redaktion vom Bad Tölzer Stadtanzeiger suchte ein „Mädchen für alles“. Sabine verzichtete auf ein offizielles Bewerbungsschreiben und stellte sich gleich persönlich vor. Das kam gut an…. und setzte sich gegen die vielen jüngeren Bewerberinnen durch!
So ähnlich machte es auch Klaus Krinner. Er hatte eine Idee und eroberte mit seinem Modell die Chefetage der Metro – ohne Anmeldung. Klaus Krinner: „Ich hab`s immer so gemacht, wie man´s nicht macht.“ Heute ist Sabine überzeugt:
um noch einmal von vorn anzufangen.
Und Brigitte (57) unter Zu alt? Das gibt es nicht! Können wir lernen:
- Ich laß mich doch nicht ausmustern!
- Ich habe mich selbst um meine Zukunft gekümmert!
- Ob man zum alten Eisen gehört, das bestimmt man selbst!
- Sich selbst niemals aufgeben!
Dazu der Hinweis:
sondern Ihre Arbeitskraft!
Und:
findest Du auch einen Weg.
Willst Du es nicht wirklich,
(er)findest Du Ausreden.”
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