Arbeitslos? Wer ist schuldig? (1)

Nehmen wir einmal an, Sie haben nach langer Zeit der Suche nach einem Arbeitsplatz wieder Arbeit gefunden! Das ist natürlich eine große Freude! Nehmen wir weiterhin an, Sie erzählen es Ihren Bekannten- und Verwandtenkreis, wie Sie es geschafft haben:

„Ja, ich habe dies und jenes gemacht, und ich habe die eine oder andere Hürde nehmen müssen; aber ich habe es jetzt geschafft. Ich konnte es selbst kaum glauben. Ja, genau ich habe jetzt endlich einen sicheren Arbeitsplatz gefunden! Ich…… Ich…… Ich……“ Usw. usw.

Wer ist nun schuld, dass Sie wieder Arbeit gefunden haben? Schauen Sie einmal in den Spiegel, dann wissen Sie auch, wer die Schuld hat, wenn Sie bis jetzt noch immer arbeitslos sind! Oder trägt etwa die Schuld Ihr letzter Arbeitgeber, das sogn. Schicksal, die Sterne oder etwa Gott oder….? Sollte etwa jetzt alles anders sein? Heißt Ihre Lebensphilosophie: Erfolg = Ich habe schuld, erfolglos = die Anderen haben schuld?

Sie mögen mir verzeih`n, die etwas harten Worte, aber es geht hier nicht darum, was Sie hören wollen, sondern um das, was Sie hören müssen, um wieder Arbeit zu finden. Es geht nur um Sie! Nur um Sie! Es geht um Ihre persönliche (finanzielle) Freiheit und darum, dass Sie Ihre alten Denkschablonen ablegen! Also auf zu neuen Ufern!

Wenn jemand erfolgreich war, dann war er oder sie doch selbst dafür verantwortlich! Wer sonst? Und der oder die andere, der/die jetzt arbeitslos ist, war sicherlich auch sehr erfolgreich – nur leider in der entgegengesetzten Richtung! Erfolg ist nicht nur positiv, sondern auch negativ! Man spricht dann vom sogn. Misserfolg! Es geht also dann um positiven Erfolg, den man vermisst!

Und plötzlich…. bei Misserfolgen, hier: Arbeitslosigkeit, ….. dann soll ich ganz persönlich nicht mehr selbst dafür verantwortlich sein? Dann soll es alles ganz anders sein, ….die anderen schuldig sein? Wo ist da dir Logik? Das ist ja das große Handikap vieler Arbeitslosen: Schimpfen und fluchen auf andere (Staat, Arbeitgeber usw.), Neid, Mißgunst auf Abfindungen in Millionenhöhe anderer, aber all das bringt doch den Arbeitslosen ganz persönlich nicht weiter!

Sicherlich ist es auch angebracht und kann zu Erfolgen führen, wenn man einmal gemeinsam mit anderen (Kollegen) auf den Tisch haut und z.B. sagt: „Bis hier hin und nicht weiter !“ Bei gemeinsamen (großen) Forderungen gegenüber Anderen (hier: Arbeitgeber), kann es durchaus sehr nützlich sein nach dem Motto: „Gemeinsam schaffen wir`s!“

Hierbei ist aber immer noch die ganz persönliche Situation zu berücksichtigen. Diese darf man nicht aus dem Auge verlieren. Nach negativen Störungen am Arbeitsplatz wird es dort sicherlich nicht mehr so sein wie früher! Diesen negativen „Strömungen“ sollte man entgegenwirken und sich selbst um seine Zukunft kümmern.

Während man noch glaubt einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, sollte man schon einmal gedanklich die Weichen in Richtung neuen Arbeitsplatz stellen. Siehe auch unter: Noch nicht arbeitslos? Die Zukunft sichern! und bei Nie wieder arbeitslos. In dem nächsten Beitrag geht`s dann weiter mit dem heutigen Thema.

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